Samstag, 27. August 2016

Die Schönheit der schwäbischen Alb - Tagesanbruch am Auchtert und am Albtrauf bei Ochsenwang -


Der Auchtert ist mit 813 Meter der höchste Punkt von Ochsenwang. Es ist einer von vielen wundervollen Plätzen auf der schwäbischen Alb, nicht weit entfernt vom Breitenstein.

Da ich nur knappe 30 Minuten Anfahrtsweg habe und am letzten Wochenende kaum Zeit hatte, habe ich dem Auchtert mal wieder einen Besuch abgestattet um dort den Tagesanbruch zu erleben.

Ein besonders schöner Ort dort ist eine hölzerne Sitzbank. Von ihr hat man einen tollen Blick Richtung Breitenstein und in der Ferne auf die Burg Teck.

Es ist aber nicht nur die Sitzbank die für mich den besonderen Reiz ausmacht sondern auch die kleine Baumgruppe die sie umgibt. 


Und obwohl das Plätzchen an sich schon traumhaft ist, so wird es durch einen schönen Sonnenaufgang zu etwas ganz Besonderem.  

Aber es ist nicht nur diese Baumgruppe die es mir so angetan hat. Es ist die ganze Wiese die man auf einem Weg durchqueren kann. Da am Tag  vor meinem Besuch eine Schafherde auf dem Auchtert graste, war von dem steppenartigen Anblick, den ich bei einem meiner letzten Besuche erleben durfte, leider nichts mehr zu sehen. Aber dafür hatte ich freien Blick auf die dort wachsenden Silberdisteln. 

Nur wenige Meter von der Sitzbank entfernt gibt es einen kleinen Pfad, der von der Albhochfläche Richtung Tal führt. Auch dort zeigt sich die Schönheit der Alb.

Die Felsen der Alb faszinieren mich immer wieder. Bilden sie doch einen ganz besonderen Lebensraum.

Und selbst so mancher Baum hat sich an den steil abfallenden Felsen eine Bleibe gesucht. 

Und besonders toll ist es, wenn man die Schönheit der Alb mit des Menschen bestem Freund teilen kann. Wenn das kein toller Start in einen Tag ist.










Mittwoch, 17. August 2016

Fotografische Herausforderungen bei Tagesanbruch


Wer meine fotografischen Arbeiten kennt weiß,  dass meine Aufnahmen hauptsächlich bei Tagesanbruch entstehen. Die Stille, die besonderen Lichtstimmungen und die erwachende Natur machen für mich den besonderen Reiz aus.

Allerdings birgt das fotografieren zu dieser Tageszeit oftmals auch besondere Herausforderungen.
Und damit ich mir deren bewusst werde und falls es jemand von meinen Lesern interessiert schreibe ich sie hier mal nieder. Naja und wenn es nicht interessiert, einfach das Foto genießen ;-)

1. Der Zeitpunkt

Die Anreisen zu meinen Motiven finden meist in einem Radius von max. 1,5 Stunden statt. Somit ist es insbesondere in den Sommermonaten angesagt, sehr früh aufzustehen. Das erste Licht,, welches das Ende der Nacht einläutet, erscheint bereits lange vor Sonnenaufgang. Wann genau das erste Tageslicht sichtbar wird, hängt dabei sehr stark von der eigenen Position und der Bewölkung am Himmel ab.

2. Die Position

Die ersten Lichtstrahlen am Horizont sind am Besten mit einer erhöhten Position gegenüber dem Horizont aufzunehmen. Da die ersten Lichtstrahlen die Landschaft kaum aufhellen, lassen sich interessante Aufnahmen oft nur durch das bewusste Einsetzen von Silhouetten erzielen.

3. Die Aufnahmetechnik

Bei Aufnahmen zum Tagesanbruch gibt es andere technische Prioritäten als bei Fotografien bei Tageslicht. Meist wenig relevant ist dabei die Schärfentiefe. Eher stellt sich die Frage, wie man bei so wenig Licht scharf stellt. Meist mache ich das manuell, da der Autofokus bei Dunkelheit nicht zuverlässig arbeitet.

Herausfordernder ist da schon die richtige Belichtung. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Belichtung auf die Lichter ausgerichtet ist und diese nicht ausfressen. Dass dabei in den dunklen Bereichen keine Zeichnung zu erkennen ist, nehme ich dabei in Kauf.  Es sei denn, es gibt ein Motiv im Vordergrund das mir wichtig ist. Dann erstelle ich auch schon mal eine Belichtungsreihe und füge die Aufnahmen in der Nachbearbeitung zusammen.

4. Die Bildbearbeitung

Bei der Bildbearbeitung achte ich vor allem auf zwei wesentliche Aspekte:
Keine ausgefressenen Lichter, was bedeutet, dass ich auch in den hellsten Bildstellen noch etwas Farbe oder Zeichnung erkennen kann. Außerdem keine zu großflächigen tiefschwarze Bereiche die das Foto meist uninteressant werden lassen.

Um diese beiden Ziele erfolgreich umzusetzen ist es oft nötig, die oben angesprochenen Belichtungsreihen ineinander zu blenden. Hierfür benutze ich neben Photoshop CC auch noch Plugins. Hier insbesondere Raya Pro, mit dem es sehr einfach möglich ist, ausgewählte Bereiche ineinander zu kopieren bzw. Teile eines Fotos in ein anderes "hinein zu malen". So vermeide ich den oft typischen HDR-Look anderer Techniken.

Entscheidend ist am Ende aber nur eines:

Mir muss das Foto gefallen ;-)

Hier ein Beispiel, aufgenommen auf der schwäbischen Alb bei Bleichstetten



Donnerstag, 28. Juli 2016

Meine neue Wanddekoration - Eselsburger Tal


Eine meiner größten Herausforderungen in meiner Fotografie ist die Auswahl meiner Wanddekoration ;-)

Da ich zumeist wöchentlich mit neuen Lieblingsfotos von meinen Touren zurück kehre, habe ich ständig neue Fotografien als potentiellen Wandschmuck. In der Regel drucke ich die schönsten Werke DINA4 oder DINA3+ aus und setze sie in meine Wechselrahmen ein. Auf diese Weise habe ich 12 wechselnde Wandmotive. Da kommt es schon mal vor, dass innerhalb von 4 Wochen die Deko komplett geändert ist.

Dies hat jetzt, zumindest für einen größeren Wandbereich in unserem Wohnzimmer nun ein Ende, denn ich habe diese Woche die Möglichkeit genutzt, an einer Aktion von #saaldigital teilzunehmen, bei der ich eines Ihrer Produkte zu einem Sonderpreis ausprobieren durfte.

Da dachte ich mir, - wenn schon ... denn schon - und habe mich für ein AluDibond-Produkt meines aktuellen Lieblingsfotos mit den Maßen 80 x 120cm entschieden.

Das Foto, das ich in Photoshop CC bearbeitet hatte und mit Lightroom als jpg exportiert hatte, war 18 MB groß. Ich gebe zu, dass ich bei der Bearbeitung des Fotos deutlich akribischer war als normalerweise, denn trotz Sonderpreis ist ein Bild in dieser Größe natürlich schon eine ordentliche Investition.

Bei der Bearbeitung ging es mir nicht nur um die normalen Korrekturen sondern auch um das richtige Farbmanagement. SaalDigital stellt entsprechende Farbprofile für Ihre Produkte zur Verfügung und hat auch eine Beschreibung, welche Einstellungen man für die Ansicht des Farbprofils wählen sollte.

Natürlich bringt dies nur etwas, wenn man einen kalibrierten Monitor hat. Ist dies nicht der Fall, ignoriert man das Thema Farbmanagement. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass die Farbwiedergabe nicht den eigenen Vorstellungen entspricht, da Monitordarstellung und Print nicht übereinstimmen könnten. Diese Gefahr besteht generell bei jedem Print ohne richtiges Farbmanagement, egal ob zuhause am Drucker oder bei einer Bestellung bei einem Druck-Dienstleister.

Die für den Druckauftrag notwendige Software von SaalDigital, die ich bereits früher auf meinen Rechner geladen hatte, war recht einfach zu Bedienen und die Zahlungsart "Rechnung" machte es mir zusätzlich einfach. Nur der Upload hat ein wenig gedauert, was aber natürlich an der beschränkten Upload-Geschwindigkeit meines Internetanschlusses lag.

Verblüfft war ich, als ich am Montag um 8.39 Uhr die Versandbestätigung erhalten hatte, da ich die Bestellung erst Samstags gegen 14 Uhr hochgeladen hatte. Selten war ich so gespannt auf ein Paket... das ich am Mittwoch in Empfang nehmen durfte. 

Und ich kann sagen, es ist einfach Klasse geworden!

Die matte Oberfläche verhindert eine zu starke Spiegelung, gerade da das Foto an der Wand Seitenlicht von einem Fenster erhält. Die Detailgenauigkeit entspricht dem, was ich mir bei der Output-Schärfung des Fotos mit dem NIK Sharpener Pro 3 vorgestellt hatte. Und die Profilaufhängung machte mir das die Montage an der Wand recht einfach.

Ich muss zugeben, das Ergebnis macht Lust auf mehr solcher Großformate. Einzig die Frage, wo ich diese dann aufhängen sollte, könnte dieses Vorhaben etwas bremsen. Aber dieses Werk bleibt jetzt ganz bestimmt mal längere Zeit an dem ausgewählten Platz!

Falls natürlich jemand Lust hat, eines meiner Werke auf einem solchen Material an seine Wand zu hängen, dann kann er gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Da findet sich bestimmt ein Weg...
Achja, kleiner und größer gibt es diese Produkte natürlich auch ;-)